
Liebe Mannschaft, liebe Vereinskollegen, liebe Fans und vor allem:
Lieber Marcus!
Es gibt Termine im Vereinsleben, auf die freut man sich wochenlang. Und es gibt Tage wie heute. Tage, an denen wir jemanden verabschieden müssen, der in den letzten Jahren nicht nur an der Seitenlinie stand, sondern der den Herzschlag dieser Herrenmannschaft und des gesamten Vereins maßgeblich geprägt hat. Marcus, heute schlagen wir das vorerst letzte Kapitel deiner Ära als unser Trainer auf. Und wenn wir auf deine Zeit hier zurückblicken, dann merken wir schnell: Du bist kein Trainer, der mal eben für ein kurzes Gastspiel vorbeigeschaut hat. Du bist ein echtes Urgestein. Ganze drei Anläufe hat es dich zu uns an die Seitenlinie gezogen – und jeder einzelne davon hat Spuren hinterlassen. Aller guten Dinge sind drei Erinnern wir uns mal zurück: Dein erstes Mal als Trainer liegt mittlerweile fast zwei Jahrzehnte zurück. Von 2007 bis 2010 hast du das Fundament gelegt. Einige von den Jungs, die heute in der Kabine sitzen, haben damals wahrscheinlich noch in der F-Jugend die Schuhe falsch herum angezogen. Du hast damals schon gezeigt, wie man aus Individualisten ein Team formt. Nach einer Pause juckte es dich wieder in den Fingern, und dein zweiter Anlauf folgte in den Saisons 2017/2018 und 2018/2019. Du kamst zurück, als der Verein dich brauchte, hast die Mannschaft stabilisiert und wieder neuen Schwung reingebracht.



