Unsere Vereinsgeschichte

Tauchen Sie ein in die reiche Historie des SV Blau-Weiß Hausneindorf. Erfahren Sie mehr über unsere Anfänge, die prägenden Momente und die Menschen, die unseren Verein zu dem gemacht haben, was er heute ist.

Die Chronik des Vereins

1919 – 1932: Von Volkstänzen zum eigenen Spielfeld

  • 25. Mai 1919 | Die Geburtsstunde: Gründung als Sport- und Geselligkeitsclub Edelweiß Hausneindorf. Auf dem Programm standen anfangs noch Wandern, Musizieren und Volkstänze.

  • 1920 | Das runde Leder zieht ein: Erich Arend brachte den Fußball aus englischer Kriegsgefangenschaft mit. Am 9. Mai 1920 bestreitet der Verein sein erstes bekanntes Spiel gegen Eintracht Gröningen. Ein erster provisorischer Platz entsteht am Zehntweg hinter der Bahn.

  • 1922 | Erste Derbys: Vergleichskämpfe gegen die Nachbarorte Frose, Nachterstedt, Hoym und Ermsleben.

  • 1926 – 1929 | Kräftebündeln: Aufgrund von akutem Spielermangel und unbespielbarem, nassem Boden am Zehntweg, schließt sich Hausneindorf mit Gatersleben zu einer Spielvereinigung zusammen.

  • 1927 – 1930 | Ein neuer Platz in Eigenregie: Mit Unterstützung des sportbegeisterten Bürgermeisters Gustav Collin wird ein schräges Ackerstück des Ritterguts gekauft. Die Sportler ebnen das Gelände eigenhändig mit Spaten, Schaufel und Schubkarren ein – das Fundament des heutigen Sportplatzes.

  • Aus VfL wird Tradition: Nach Auflösung der Spielgemeinschaft startet man als VfL Hausneindorf auf dem neuen Platz und feiert ein grandioses 7:0-Eröffnungsspiel gegen die SG Königsaue. Seit 1929 spielt der Verein in den Traditionsfarben: Blaue Trikots, weiße Hosen.

1933 – 1976: Krisen, Neuanfang & DDR-Fußball

  • 1933 – 1945: Unter der Leitung von Walter Schlicker und Fritz Rönnebeck wird der Spielbetrieb aufrechterhalten, bis er mit Beginn des Zweiten Weltkriegs vollständig zum Erliegen kommt.

  • August 1945 | Der Neustart: Dr. Fritz Rönnebeck und Walter Görns erwecken den Verein zu neuem Leben.

  • Die Ära „Traktor“: Nach Gründung der DDR wird der Verein an die MAS (Maschinen-Ausleihestation) angegliedert und in Traktor Hausneindorf umbenannt. Neben Fußball etabliert sich eine starke Handballabteilung mit Frauen- und Männermannschaften. Sportlich pendelt das Team mit wechselndem Erfolg zwischen der 1. und 2.Kreisklasse.

  • 1952: Wechsel in den Kreis Aschersleben (ASL) und Bau der ersten eigenen Umkleidekabinen mit Unterstützung der PGH.

  • 1965 | Die Wende zur Konstanz: Sportfreund Horst Gewinner übernimmt den Vereinsvorsitz. Von hier an entwickelt sich die Sportgemeinschaft stetig nach oben.

  • Saison 1974/75: Der Traum wird wahr – erstmaliger Aufstieg der 1. Mannschaft in die Bezirksklasse.

1977 – 1981: Unabhängigkeit & Flutlichtromantik

  • 1977 | Ein neues Zeitalter: Installation von vier Flutlichtstrahlern für optimale Trainingsbedingungen.

  • Saison 1977/78 | Blau-Weiß ist da: Die Vereinsleitung beschließt die Trennung vom Trägerbetrieb. Ab sofort spielt man völlig unabhängig unter dem heutigen Namen: Blau-Weiß Hausneindorf.

  • 1979 – 1981 | Das eigene Vereinsheim: In beeindruckender Eigeninitiative und komplett eigenfinanziert vergrößern und modernisieren die Mitglieder das Sportlerheim inklusive Duschen und Toiletten. Am 1. Mai 1981 wird das neue, gemütliche Zuhause eingeweiht.

1982 – Heute: Goldene Jahre

  • Das Vierteljahrhundert im Oberhaus: Nach dem vierten Aufstieg in die Bezirksklasse in der Saison 1981/82 etabliert sich Blau-Weiß fest im überregionalen Fußball und spielt 26 Jahre ununterbrochen in der Bezirks- und Landesklasse.

  • Saison 2002/03 | Das erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte:

    • 1. Mannschaft: Vizemeister der Landesklasse, Kreispokalsieger und Fair-Play-Pokalsieger.

    • 2. Mannschaft: Aufstieg in die Kreisliga (höchste Spielklasse des Landkreises Aschersleben-Staßfurt).

  • 2007 – 2010 | Achterbahn der Gefühle: Nach zwei bitteren Abstiegen in Folge bis in die Harzliga zeigt der Verein Moral: In der Saison 2009/10 gelingt der direkte Wiederaufstieg in die Harzoberliga und der Einzug ins Kreispokalfinale.

Die größten sportlichen Erfolge

  • Kreismeister: 1974/75, 1977/78, 1979/80, 1981/82

  • Pokalerfolge:

    • FDGB-Kreispokalsieger: 1977, 1985

    • DFB-Kreispokalsieger: 2003

    • Kreispokalfinalist: 2010

  • Überregionale Meilensteine:

    • 26 Jahre Dauergast in der Bezirks- und Landesklasse (1982/83 bis 2007/08)

    • Vizemeister der Bezirks-/Landesklasse: 1992/93, 1994/95, 2000/01, 2002/03

    • Staffelsieger Harzliga (Staffel 2) & direkter Wiederaufstieg 2009/10

Die Väter des Erfolgs

  • Vereinsvorsitzender: Marc Bendler

  • Jugendleiter und Trainer – Herzblut für den Nachwuchs: Matthias Mantel

  • Prägende Macher & Funktionäre: Gustav Collin, Hermann Hecht, Walter Schlicker, Dr. Fritz Rönnebeck, Walter Görns, Edmund Wieckert, Hans-Werner Witte, Hans Joachim Oelschläger, Wolfgang Franke, Marcus Könnemann, Winfried Marotzki, Horst Gewinner

 

„Die wahre Magie des Fuß-balls liegt in den Geschichten, die er erzählt.“

- Roy Maurer -